Wasser für Babynahrung: Leitungswasser, ja oder nein?

Wasser für Babynahrung

Wer ein Baby nicht oder nicht mehr stillen kann oder will, kommt nicht an einigen Fragen vorbei: Womit soll die Ersatzmilch zubereitet werden? Worauf kommt es beim Wasser für Babynahrung an? Ist Leitungswasser schädlich und was sind die Alternativen?

Folgemilch wird streng kontrolliert und muss höchste Qualitätsstandards erfüllen. Schließlich geht es um die Gesundheit unserer Babys. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Wasser für Babynahrung aus? Was nützt das beste Milchpulver, wenn wir es mit schadstoffhaltigem Wasser mischen? Der Wassertester hat sich für dich schlau gemacht!

Leitungswasser, stilles Mineralwasser oder doch lieber „Babywasser“ kaufen?

Fangen wir mit dem naheliegendsten Thema an, also mit dem Leitungswasser. Grundsätzlich wird uns ja seit jeher suggeriert, dass wir in Österreich die beste Trinkwasserqualität haben. Was aber niemand erwähnt: Die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe wurden über die Jahre hinweg massiv erhöht. Das heißt, dass unser heutiges Leitungswasser viel stärker belastet ist als vor ein paar Jahren. Und das völlig legal.

Auf den Verpackungen von Säuglingsnahrung steht deutlich geschrieben, dass das Wasser vorher abgekocht werden muss. Dadurch werden Keime abgetötet, die dem Baby mit seinem schwach entwickelten Immunsystem gefährlich werden könnten. Doch leider reduziert das Abkochen andere gefährliche Stoffe nicht. Deshalb ist es absolut notwendig, einen umfangreichen Wassertest zu machen, bevor du das Wasser für Babynahrung aus der Wasserleitung verwendest.

Diese Risiken birgt Leitungswasser

  • Bleirohre: In vielen Häusern befinden sich noch immer Wasserleitungen aus Blei.
  • Stagnationswasser: Wenn Wasser längere Zeit in der Leitung „steht“, sammeln sich besonders viele Bakterien an.
  • Nitrat: Durch Überdüngung gelangt das überschüssige Nitrat ins Grundwasser und somit auch in unser Trinkwasser. Was für Erwachsene problematisch ist, kann für Säuglinge schnell tödlich enden. Eine Nitratvergiftung kann nämlich zur sogenannten Blausucht führen. Dabei ändert sich der rote Blutfarbstoff und das Blut kann nicht mehr genug Sauerstoff transportieren.
  • Medikamentenrückstände: Sie sind überall im Trinkwasser. Der sensible Organismus eines Säuglings reagiert darauf natürlich viel stärker als der eines Erwachsenen.

Grund genug, das Leitungswasser testen zu lassen, bevor du es als Wasser für Babynahrung verwendest! Verlasse dich lieber nicht auf die offiziellen Inhaltsangaben deines Wasserwerks. Denn der Weg vom Werk bis zu deinem Wasserhahn ist weit – und auf seinem Weg durch die Leitungen kann sich die Wasserqualität drastisch verschlechtern.

Eignet sich Mineralwasser als Wasser für Babynahrung?

Hier können wir nur mit einem Jein antworten. Denn nicht jedes Mineralwasser hat dieselbe Qualität. Wenn du auf Mineralwasser zurückgreifen willst, achte bitte darauf, nur natürliches Mineralwasser zu verwenden. Sprich: Keine Kohlensäure und wenig Natrium (Salz), das dem Baby schaden könnte.

Aus eigener Erfahrung wissen wir allerdings, dass auch Mineralwasser oft überdurchschnittlich viele gelöste Stoffe und auch ungelöste Teilchen vorhanden sind. Und es ist natürlich nicht möglich, jede Flasche zu testen. Dazu kommt natürlich auch noch das Problem mit den Plastikflaschen. Wenn sie nicht richtig gelagert werden (also zum Beispiel eine Zeitlang in der Sonne stehen), können sich Weichmacher aus dem Plastik lösen und ins Wasser gelangen. Und gesundheitliche Probleme verursachen.

Babywasser: Sinnvoll oder teure Abzocke?

In den letzten Jahren findet man immer öfter sogenanntes Babywasser in den Supermarktregalen. Aber was hat es damit auf sich? Ist das wirklich das bessere Wasser für Babynahrung?

Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass Babywasser wesentlich genauer kontrolliert wird als Mineral- oder Leitungswasser. Du musst es auch nicht abkochen und kannst es sofort verwenden.

Aber – ja, jetzt kommt das Aber: Das Babywasser ist extrem teuer. Wenn du unterwegs schnell mal Wasser für Babynahrung brauchst, ist es natürlich praktisch. Aber als Dauerlösung wird es dir ein gewaltiges Loch ins Budget reißen.

Die beste Lösung: Absolut reines Wasser für zuhause

Am besten bist du dran, wenn du bei dir zuhause für absolut reines Wasser sorgst. Eine hochwertige Membranfilteranlage filtert alle Schadstoffe aus dem Trinkwasser – inklusive Schwermetalle, Mikroplastik, Medikamentenrückstände usw. Damit hast du nicht nur das perfekte Wasser für Babynahrung, sondern für die ganze Familie.

Du willst mehr darüber wissen? Hier erreichst du mich!

7 Nachteile einer Wasserenthärtungsanlage

7 Nachteile einer Wasserenthärtungsanlage

Eine Wasserenthärtungsanlage soll das kalkhaltige Wasser endlich weicher machen: Keine Kalkflecken mehr, keine Ablagerungen und dafür sauberes Trinkwasser – frisch aus der Leitung. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Als Installateur in Wien habe ich zahlreiche Wasserenthärtungsanlagen unter die Lupe genommen und dabei 7 Nachteile entdeckt, die einem beim Kauf oft verschwiegen werden.

1. Korrosionsschäden in Haushalten mit einer Wasserenthärtungsanlage

Normalerweise befindet sich unser Trinkwasser aus der Leitung in einem intakten Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht. Die freie Kohlensäure hat dabei die Aufgabe, das Ausfallen von Calciumcarbonat (Kalkstein) zu verhindern.

Wenn das Wasser mit einem Ionentauscher enthärtet wird, passiert allerdings etwas Unerfreuliches: Das Calcium ist stark reduziert und das Gleichgewicht gestört – deshalb wird die Kohlensäure zu überschüssiger Kohlensäure. Und wirkt aggressiv auf Metall und ältere Kalkablagerungen.

Außerdem enthält sehr hartes Wasser viel Sufat, das von Natur aus Korrosion fördert. Die überschüssige Kohlensäure verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Die Folgen sind Korrosion, Rost und Lochfraß.

Das lässt sich nur mit einer entsprechenden Nachbehandlung verhindern. Zum Beispiel, indem der PH-Wert erhöht wird oder sogenannte Inhibitoren wie zum Beispiel Phosphate zugeführt werden. Doch diese Nachbehandlung gibt es in der Realität nur bei sehr wenigen Enthärtungsanlagen.

2. Salzflecken auf Oberflächen und Geschirr

Wenn dein Trinkwasser sehr hart ist, muss verhältnismäßig viel Natrium ins Wasser gegeben werden, um den Kalk zu entfernen. Dadurch entstehen sehr oft unschöne Salzflecken auf Gläsern, an Duschwänden und Oberflächen. Du bist zwar dank der Wasserenthärtungsanlage Kalkflecken los, aber die die dadurch entstandenen Salzflecken sehen auch nicht besser aus. Das ist ein weiterer Nachteil einer Enthärtungsanlage, den man erst zu spät bemerkt. Nämlich dann, wenn die Anlage schon gekauft und installiert wurde.

3. Wasserqualität und Geschmack leiden unter einer Wasserenthärtungsanlage

Bei einer Wasserenthärtungsanlage wird durch den Austausch von Ionen mit dem Wasser der Kalkanteil reduziert oder entfernt. Dadurch gelangen vermehrt Mineralien ins Wasser, die den Geschmack verändern können. Auch das zugefügte Natrium kann einen eher salzigen Geschmack verursachen, den man dann auch im Tee oder Kaffee schmeckt. Bei einer schlecht gewarteten Anlage kann auch Kochsalz aus der Regeneration ins Wasser gelangen und die natürliche Wasserqualität verschlechtern.

4. Versteckte Zusatzkosten

Wenn du eine Wasserenthärtungsanlage kaufst, können versteckte Kosten auf dich zukommen. Die größere Investition für die Anlage und die Installation kann man natürlich vorher kalkulieren. Aber danach musst du regelmäßig Salz kaufen und natürlich braucht die Enthärtungsanlage auch Strom. Dazu kommen regelmäßige Inspektions- und Wartungskosten. Die Inspektion ist alle zwei Monate notwendig, die Wartung alle sechs Monate. Mit 400–500 Euro pro Jahr solltest du also schon rechnen. Wenn du auf die Wartung verzichtest, fallen auch Garantie- und Schadensersatzansprüche weg und dann wird es nicht nur teuer, sondern auch gesundheitsgefährdend.

5. Erhöhter Natriumgehalt im Trinkwasser

Den hohen Natriumgehalt bei der Trinkwasserenthärtung habe ich bereits erwähnt. Je härter das Wasser, desto mehr Natrium muss zugeführt werden. Doch dabei sollte man unbedingt auf die Grenzwerte und die tägliche Aufnahme von Natrium achten. Richtig gefährlich kann es bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung werden, da bei Säuglingen die Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind und sie einen Natriumüberschuss nicht regulieren können.

6. Enthärtungsanlagen sind ein Nährboden für Bakterien

Geräte und Anlagen, bei denen das Wasser längere Zeit steht, verkeimen leicht. Die meisten Wasserenthärtungsanlagen bestehen aus sehr viel Kunststoff. Zusammen mit dem warmen Wasser und dem Salz können sich hier Bakterien ansammeln. Je wärmer das Wasser wird, desto schneller und besser vermehren sie sich. Vor allem bei langen Standzeiten können Gesundheitsrisiken entstehen.

7. Wasserenthärtungsanlagen belasten die Umwelt

Enthärtungsanlagen müssen auch regelmäßig regeneriert und gereinigt werden. Dabei wird eine konzentrierte Kochsalzlösung eingesetzt, um Calcium- und Magnesium-Ionen von der Oberfläche zu entfernen. Diese großen Mengen an Kochsalz gelangen durch den Spülprozess ins Abwasser, stören dort die Klärprozesse und werden in Flüsse und Seen geleitet.

Die Alternative zur Wasserenthärtungsanlage: aquaSpin

Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Trinkwasser. Als Installateur werde ich natürlich oft nach der passenden Wasserenthärtungsanlage gefragt. Meine Erfahrungen zeigen, dass diese Enthärtungsanlagen zwar ihre Berechtigung haben, aber auch viele Nachteile mit sich bringen.

Deshalb empfehle ich meinen Kunden gerne eine neue Alternative zu den bisherigen Enthärtungsanlagen: den aquaSpin. Die innovative Technologie verbessert die Wasserqualität enorm und löst Kalkablagerungen auf– ganz ohne Chemie. Die Geräte sind nicht nur platzsparend, sondern funktionieren auch wartungsfrei und stromlos.

Wenn du mehr zum Thema Wasserenthärtungsanlagen und aquaSpin wissen willst, melde dich gerne jederzeit bei mir.

Ist die Trinkwasserversorgung in Wien noch so gut wie wir denken?

Wasserturm - Trinkwasserversorgung in Wien

„Wien hat das beste Trinkwasser.“ Diesen Satz hört man oft, wenn es um die Trinkwasserqualität in der Hauptstadt geht, denn der gute Ruf des Hochquellwassers eilt ihm voraus. Und schließlich muss das Trinkwasser ja gut sein, denn es kommt direkt aus den Alpen zu uns, oder nicht? Soweit die Theorie. Aber wie sieht es wirklich mit der Trinkwasserversorgung in Wien aus?

Die Wiener Trinkwasserversorgung im Härtetest

Zugegeben, im Vergleich zu anderen Ländern und Städten hat Wien ein sehr gutes Trinkwasser. Allerdings muss man schon etwas genauer hinsehen und die Qualität des Wassers nicht an der Stadtgrenze messen, sondern am Ende vom Wasserhahn in jedem Wiener Haushalt. Denn alte Gebäude, Hausleitungen aus Blei und diverse andere Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserqualität.

Als Installateur schaue ich mir immer die individuelle Wasserqualität in jedem Haus an und muss dabei oft feststellen, dass die Trinkwasserversorgung in Wien doch nicht so gut ist, wie wir immer glauben. Man muss sich vorstellen, dass das öffentliche Trinkwassernetz in Wien ca. 3.000 km lang ist und dazu kommen noch die unzähligen Rohrleitungen in den einzelnen Gebäuden und Geschäften.

Bestehende Mängel im Wiener Leitungswasser

Leider gibt es beim Leitungswasser in Wien einige Mängel, die sogar zum Gesundheitsrisiko werden können:

Neue Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung wegen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat nicht nur weitreichende Folgen auf unsere Wirtschaft und für unsere Gesellschaft, auch die Trinkwasserqualität ist davon betroffen. Wie das gehen soll, erkläre ich dir hier.

Wegen der vielen leerstehenden Geschäftsflächen und Bürogebäuden hat sich über die Zeit Stagnationswasser angesammelt. Stagnationswasser ist stehendes Wasser, das sich nicht bewegt – in Kombination mit den alten Wiener Wasserrohren ist das ein Paradies für Bakterien und Keime. Es bildet sich ein sogenannter Biofilm, in dem sich Legionellen und andere Wasserleime ansiedeln.

Keime und Bakterien sind aber nicht die einzige Folge der Covid-19-Pandemie für unser Trinkwasser. Seit Jahrzehnten steigt der Anteil an Medikamenten im Abwasser. Mit der fortschreitenden Covid-19-Schutzimpfung gelangen derzeit auch vermehrt Impfstoffrückstände ins Wasser. Einen Großteil kann die Kläranlage zwar filtern, aber kleine Mengen gelangen über die Abflüsse trotzdem in die Umwelt.

Meine persönlichen Erfahrungen als Wiener Installateur

Als Installateur in Wien sieht man schon so einiges und deshalb möchte ich meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Leidenschaft für das Thema Wasser gerne teilen. Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit der Trinkwasserqualität in Wien und in Österreich und auch mit den gesundheitlichen Folgen. Deshalb sehe ich mich vor allem als lösungsorientierten Installateur, der nicht nur Reparatur-, Wartungs- und Installationsarbeiten durchführt, sondern vor allem mit persönlicher Beratung überzeugt. Ich führe kostenlos einen Wassertest bei dir zu Hause oder am Arbeitsplatz durch, damit du dir selbst ein Bild von deinem Trinkwasser machen kannst, das du tagtäglich zu dir nimmst.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, melde dich gerne jederzeit bei mir.

Jetzt Trinkwasser testen

Wasserqualitäts-Management: Wie hygienisch ist dein Trinkwasser wirklich?

Wasserqualitäts-Management vom Wassertester

Legionellen und andere Keime können sich in unserem Trinkwasser rasant vermehren. Deshalb ist Wasserqualitäts-Management so wichtig.

Risikofaktor Urlaubszeit

Wie gefährlich Keime im Trinkwasser sind und wo sie sich besonders gerne vermehren, haben wir ja schon in einem anderen Beitrag beschrieben. Vielleicht denkst du dir, dass dich als Privatperson gar nicht betrifft. Schließlich bewohnst du dein Zuhause ja ohnehin das ganze Jahr über und verwendest alle Wasserhähne regelmäßig.

Aber Wie sieht es im Urlaub aus? Wenn du zwei oder drei Wochen nicht zuhause bist, kannst du bei deiner Rückkehr im schlimmsten Fall eine böse Überraschung erleben. Denn die Anzahl der Keime kann sich bei Temperaturen ab 25 °C alle 24 Stunden verdoppeln!

Risikofaktor Ferienwohnung

Noch gefährlicher wird es, wenn du eine Ferienwohnung besitzt, die du entweder vermietest oder selbst benutzt. Immer, wenn sie für längere Zeit leer steht, steht auch das Wasser in den Leitungen. Und nur die wenigsten machen sich darüber Gedanken, welche Krankheitserreger sich da innerhalb weniger Tage im Trinkwasser tummeln.

Besonders problematisch wird es, wenn du eine Ferienwohnung vermietest und die Mieter tatsächlich vom verunreinigten Trinkwasser krank werden. Denn für die Wasserqualität in der Wohnung bist du verantwortlich, nicht die Wasserwerke. Und eine Klage wegen Gesundheitsgefährdung kann sehr teuer werden.

Was kann Wasserqualitäts-Management?

Wenn eine Wohnung nur ein paar Tage unbenutzt ist, reicht es meist aus, alle Wasserhähne zu öffnen und das Wasser für ein paar Minuten laufen zu lassen. Aber bei einem längeren Leerstand ist das nicht mehr genug. Auch wenn ein Objekt gewerblich genutzt wird, muss die Wasserqualität zu 100 % in Ordnung sein. Und hier kommt der Wasserqualitätsmanager ins Spiel.

Und so funktionierts:

  1. Du meldest dich bei mir
  2. Ich spüle alle Wasserleitungen – sicher und professionell
  3. Eine Wasserprobe kommt ins Labor und wird auf bakterielle Verunreinigungen geprüft
  4. Vor Ort prüfe ich das Trinkwasser auf Kalk, Nitrat und Schwermetalle
  5. Ich messe die elektrische Leitfähigkeit des Wassers (daran erkenne ich, wie viele gelöste Teile sich im Trinkwasser befinden).
  6. Wenn das Wasser tatsächlich durch Bakterien belastet ist, spüle und desinfiziere ich die gesamte Trinkwasser-Installation
  7. Lieber Vorbeugen als sanieren

Damit es gar nicht zu einer erhöhten Keimdichte kommt, solltest du unbedingt einen regelmäßigen Wassertausch durchführen. Wenn du dir nicht sicher bist, melde dich bitte bei mir! Entweder per E-Mail an office@wasser-tester.at oder telefonisch unter +43677 627 42 979 – ich berate dich gerne!

Bist du bereit für den Sommer?

Bereit für den Sommer?

Sommer und Wasser – das gehört einfach zusammen. Schwimmen, tauchen, segeln, surfen … Nur, wenn es ums Trinken geht, ist Wasser nicht so beliebt, wie es das eigentlich verdient hätte. Da greifen viele von uns lieber zu zuckerhaltigen Limonade oder anderen Getränken.

Wenn dir deine Gesundheit wirklich wichtig ist, solltest du jetzt weiterlesen. Denn nichts kann Wasser ersetzen. Ich verrate dir hier, was mit deinem Körper passiert, wenn du entweder zu wenig, immer nur chemisch aufbereitete Getränke oder sogar verunreinigtes Wasser zu dir nimmst.

Warum ist Wasser so wichtig für uns?

Aber zuallererst die wichtigste Frage. Warum brauchen wir Wasser? Ist nicht genug davon in Kaffee, Tee, Suppe oder anderen Flüssigkeiten drin?

Die Antwort ist einfach: Unser Körper besteht zu ca. 70-90 % aus Wasser. Und unser Gehirn ist ein Bio-Computer, der sogar zu 80-90 % aus Wasser besteht. Wir verlieren aber permanent Flüssigkeit – im Sommer stärker als sonst, weil wir viel Schwitzen und unser Körper die Temperatur nur darüber regeln kann. Umso wichtiger ist es also, dass wir den Verlust regelmäßig ausgleichen.

Und hier kommt der Punkt: Wir verlieren Flüssigkeit und Salze. Keinen Zucker!

Was mit unserem Körper passiert, wenn er nicht genug Wasser bekommt, ist den meisten von uns gar nicht klar. Deshalb fassen wir es hier kurz und bündig zusammen:

  • Bei 3 % Wasserverlust können wir uns nur schwer konzentrieren und verlieren unsere Leistungsfähigkeit.
  • Bei 6 % Wasserverlust treten Schwäche und Erschöpfung ein, wir werden reizbar und fühlen uns wie bei einem Burnout.
  • Bei 10 % Wasserverlust kommt es zu massiver Verwirrtheit, Krämpfen und Störungen beim Gehen.
  • Bei 15 % Wassermangel erreichen wir eine lebensbedrohliche Grenze, es kann zu einem Organversagen kommen.

Jetzt bleibt natürlich noch die Frage, wieviel Wasser du trinken musst, damit es gar nicht soweit kommt. Dafür gibt es eine einfache Formel:

Pro Kilogramm Körpergewicht brauchst du ca. 35 bis 40 ml Wasser pro Tag. Wenn du zum Beispiel 60 kg wiegst, musst du täglich 2,1 Liter Wasser trinken. Und wenn du einen körperlich anstrengenden Job hast, Sport betreibst oder wenn es besonders heiß ist, braucht dein Körper entsprechend mehr.

Wieviel Bedeutung schenkst du deinem Trinkwasser?

Für eine gute Gesundheit brauchst du reines Trinkwasser. Und zwar wirklich reines, nicht das Wasser mit irgendwelchen gesetzlich akzeptierten Schadstoffmengen (die übrigens immer wieder erhöht werden). Wie viele Schadstoffe derzeit in unserem Wasser enthalten sein dürfen, kannst du in der Trinkwasserverordnung nachlesen: https://www.ris.bka.gv.at/

Wie sich diese tolerierten Schadstoffe auswirken, erzähle ich dir demnächst in einem anderen Artikel. Und, was eigentlich die Hauptaufgabe von Wasser ist.

Du hast noch Fragen? Schreib mir einfach eine E-Mail an office@wasser-tester.at, ich werde dir so bald wie möglich antworten!

Christoph Spirek, dein Ansprechpartner für die bestmögliche Wasserqualität!

Mistelbach und Korneuburg: Trinkwasserleitungen werden desinfiziert

Brunnen

Jeder von uns weiß, wie wichtig die Wartung unserer Geräte ist. Natürlich gilt das nicht nur in unseren Wohnungen. Auch unsere Trinkwasseraufbereitung braucht diese Wartung. Im Bezirk Mistelbach und Korneuburg wird das in den nächsten Tagen erledigt.

Das Trinkwasser im Bezirk Mistelbach und Klosterneuburg bekommt diese Woche eine Schutzdesinfektion aus Chlor. Möglicherweise riecht es dann ein bisschen nach Schwimmbad. Aber wie wirkt es sich auf uns aus?

Ist Chlor im Trinkwasser für uns schädlich?

Wenn es eine hohe Dosis ist und wir es über lange Zeit trinken, dann ist es für uns schädlich. Darauf achten unsere Wasserversorger aber sehr genau. Die Bakterien, die sich in den Leitungen befinden schaden uns ebenfalls. Da ist die geringe Menge Chlor besser zu verkraften.

Für Schwangere und Säuglinge gilt das nicht. Sie sollten in dieser Zeit lieber Wasser aus Flaschen oder – noch besser – reines Wasser aus einer Membranfilteranlage trinken. Für den Organismus eines Babys sind die Auswirkungen nämlich noch unklar. Daher wird empfohlen, das Risiko zu vermeiden.

Ist mein Wasser jetzt tatsächlich sicher vor Bakterien?

Nachdem dein Wasserversorger nur für die Qualität bis zu deinem Haus zuständig ist, kommt es auch darauf an, wie regelmäßig die Leitungen und die Wasseraufbereitung bei dir gewartet wird. Wenn du dein eigenes Wasser ebenfalls regelmäßig kontrollierst, bist du auf der sicheren Seite.

Wie sich Keime im Trinkwasser vermehren und was sie in deinem Körper anrichten können, kannst du in diesem Beitrag lesen!

Legionellen & Co – diese Keime im Trinkwasser können gefährlich werden

Keime im Trinkwasser

Immer wieder kommt es zu einer höheren Keimdichte in Wasserleitungen. Besonders kritisch werden Keime im Trinkwasser, wenn ein Gebäude für lange Zeit leer steht und kein Wasseraustausch stattfindet – und das betrifft aktuell alle Firmen, Restaurants und Hotels, die wegen der Corona-Krise geschlossen sind. Welche Keime besonders gefährlich sind, verraten wir euch hier.

Die ganz bösen Jungs unter den Keimen: Legionellen

Legionellen sind Bakterien, die sich im stehenden Wasser (Stagnationswasser) bilden und sich sprunghaft vermehren, wenn die Temperatur über 25°C steigt. Sie fühlen sich bei Temperaturen im Bereich von 30°C bis 50°C besonders wohl und können ihre Population bei Stagnation und ausreichenden Nährstoffverfügbarkeit in der Trinkwasser-Installation alle 4 Stunden verdoppeln.

Seit der Ausgangssperre vom 10.3.2020 stehen in Österreich ca. 70- bis 80% der Gebäude leer. Keime im Trinkwasser finden jetzt in vielen Gebäuden die optimalen Bedingungen vor. Besonders gefährlich ist das Einatmen von bakterienhaltigem Wasser, z. B. in der Dusche. Es zu trinken ist an sich ungefährlich, allerdings nur mit einem stabilen Immunsystem. Für ältere Menschen, Babys oder Kranke besteht höchste Gefahr!

Legionellen können viele Symptome auslösen: Eine Sommergrippe mit Unwohlsein (Pontiacfieber), Kopf- und Muskelschmerzen, eine schwere Form der Lungenentzündung (Fieber oft über 40°C) und Schüttelfrost.

Wichtige Info: Wenn deine Wasserleitungen von Legionellen betroffen sind, ist das Entleeren strengestens verboten!

Pseudomonas aeruginosa

Pseudomonas sind weit verbreitete, stäbchenförmige Bakterien, die besonders in feuchten Biotopen vorkommen. Sie sind besonders anpassungsfähig, begnügen sich mit geringen Nährstoffen und vermehren sich rasant bei Temperaturen zwischen 5 und 45 °C. Das bedeutet, dass sie sowohl in Kalt- als auch in Warmwasser-Installationen zu finden sind. Am öftesten besiedeln sie Entnahmearmaturen und Siphone (Geruchsverschlüsse).

Am häufigsten verursachen Pseudomonas Wund- und Harnwegsinfekte, dazu kommen Lungenentzündungen und Infektionen von Neugeborenen. Besonders kritisch: Sie sind gegen viele Antibiotika resistent.

 Wo vermehren sich Keime im Trinkwasser besonders gut und schnell?

1. Totleitungen: Das sind Auslässe, die nur selten oder nie verwendet werden und in denen das Wasser steht.

2. Zu viele Auslässe: Oft werden viel mehr Auslässe installiert, als dann tatsächlich verwendet werden. So entstehen wiederum Totleitungen.

3. Erwärmung von Kaltwasser: Kaltwasserleitungen kreuzen zum Beispiel Warmwasserleitungen, Heizungsleitungen oder Fußbodenheizungen. Dadurch wird das Kaltwasser erwärmt und die Keime können sich leichter vermehren.

4. Bakterienbildung im Warmwasserspeicher: Wenn zu wenig Warmwasser verwendet wird, kühlt das Warmwasser im Warmwasserboiler ab und führt zu einer explosionsartigen Bakterienbildung.

5. Ein ganz großes Problem sind auch die alten Bleileitungen ab dem Wasserzähler in den Gebäuden, da der Biofilm die Bleileitungen noch dichthält und die stark inkrustieren verzinkten Stahlrohre. Und meist das vergessene Rückschlagventil nach dem Wasserzähler (ÖNORM fachgerecht).

Was kann ich gegen Keime im Trinkwasser tun?

Wichtig ist der regelmäßige Wasseraustausch. Sprich: Alle Wasserhähne mehrmals täglich aufdrehen. Und wenn ein Gebäude für längere Zeit leer steht, bitte unbedingt die Tipps aus unserem letzten Beitrag befolgen!

Wie sich die Corona-Krise auf unser Wasser auswirkt

Wasserleitungen

Es ist bei allen angekommen. Wir haben eine große Herausforderung vor uns. Maßnahmen wurden getroffen, Betriebe stehen still. Aber was bedeutet das für unser Trinkwasser?

Die gute Nachricht zuerst: Das Corona-Virus kann nicht über das Trinkwasser übertragen werden. Wir müssen also nicht auf unser kühles Nass verzichten.

Es gibt aber auch ein Problem. Damit wir das Virus nicht so schnell verbreiten, sind viele Gebäude geschlossen: Hotels, Schulen, Kindergärten. Durch diese Vorkehrungen kann unser Trinkwasser stark belastet werden. Denn wenn Wasser in den Leitungen steht, vermehren sich Legionellen und andere Keime. Es muss daher ein regelmäßiger Austausch stattfinden. Das wird aber in den nächsten Tagen nicht passieren.

So können sich Betriebe vor Legionellen und anderen Keimen schützen

Wenn der Betrieb länger als 3 Tage geschlossen ist, müssen die Betreiber davor und danach folgendes tun:

  • Die Heizungen und Boiler abschalten.
  • Dann das Wasser lange kalt laufen lassen, damit die Rohre schnell kühl werden.
  • Dabei die Zirkulationspumpe anlassen.

So wird alles durchgespült. Je kühler das Wasser, desto weniger vermehren sich Keime. Wenn unser gewohntes Leben weiter geht, dann werden die Rohre noch einmal durchgespült.

Nach spätestens 7 Tagen

Das Wasser mindestens 5 Minuten laufen lassen. Dazu müssen im ganzen Gebäude verteilt ein paar Hähne gleichzeitig aufgedreht werden. Zuerst bei der Kaltwasserleitung, dann bei der Warmwasserleitung.

Nach maximal 4 Wochen

Jetzt muss schon das gesamte Wasser ausgetauscht werden. Dafür müssen alle Hähne gleichzeitig einige Zeit laufen. Und das wieder sowohl bei der Kaltwasser- als auch bei der Warmwasserleitung.

Von einer längeren Dauer gehen wir derzeit nicht aus. Wir recherchieren noch ob es dazu gesetzliche Bestimmungen gibt und halten euch auf dem Laufenden.

Wenn der Kaffee bitter schmeckt, kann das auch am Wasser liegen!

Wenn der Kaffee bitter schmeckt - wasser-tester.at

Manchmal ist es wie verhext: Du verwendest dieselben Bohnen wie immer, die Mahlung ist ok und trotzdem ist der Kaffee bitter. Bevor du jetzt alle möglichen Sorten ausprobierst, checke vorher deine Wasserqualität!

Der Geschmack hängt nämlich nicht nur von Sorte, Mahlung oder Röstung ab. Auch der Härtegrad und der PH-Wert deines Wassers sind für die Entfaltung der Aromen wichtig. Und auch Nitrat und andere gelöste Stoffe beeinflussen Aussehen, Geruch und Geschmack – und das, obwohl sie selbst eigentlich geschmacksneutral sind.

Besonders offensichtlich wird es, wenn du dir eine Tasse Schwarztee machst (am besten in einem Glas, nicht in einer Tasse). Die Farbe ist trüb und an der Oberfläche bildet sich Schaum, der auch nach dem Trinken länger am Rand haften bleibt. Mit reinem Wasser ist der Tee klar und hat eine wunderschöne, bernsteinähnliche Färbung.

Schmeckt dein Kaffee bitter, seifig oder sauer?

Ist das Wasser zu kalkhaltig, schmeckt dein Kaffee seifig oder fad. Zu viel Kalk macht das Wasser basisch und damit werden die Fruchtnote und die Kaffeesäure neutralisiert. Deshalb der unangenehme Geschmack. So gut kann die Sorte gar nicht sein, um das zu verhindern.

Dazu kommt, dass der Kalk deinem Kaffeevollautomaten schadet. Wasserdruck und Temperatur sind enorm wichtig für einen guten Kaffee. Sie entscheiden, ob der Kaffee bitter schmeckt – eine dicke Kalkschicht im Tank und in den Leitungen beeinträchtigt die Qualität. Abgesehen davon wird deine Maschine nicht allzu lange leben, wenn du sie nicht oft genug entkalkst.

Tipp: Wenn du dir einen neuen Kaffeevollautomaten kaufst, solltest du dir den durchlesen. Schäden, die durch Kalk entstanden sind, werden nämlich nicht durch die Garantie abgedeckt. Bei sehr hartem Wasser musst du also durchaus alle paar Wochen entkalken!

Durch die Kalkschicht sind Wasserdruck und Temperatur nicht mehr im optimalen Bereich. Wenn nun das Wasser nicht heiß genug ist und außerdem zu langsam durchrinnt, nimmt es zu viele Säuren und Bitterstoffe mit.

Zu wenig Kalk im Wasser? Auch das macht den Kaffee bitter

Wenn der Kalkgehalt aber zu niedrig ist, wird der Kaffee sauer. Dadurch entsteht ein PH-Wert, der die Säure noch stärker macht. Das kann sogar so weit gehen, dass die Milch im Kaffee gerinnt, obwohl sie noch völlig in Ordnung ist. Der Kaffee selbst schmeckt dann bitter und sauer und dein Magen verträgt ihn auch schlechter.

Dieses Risiko gibt es bei unseren Wasserhärten aber nicht wirklich. Wir haben eher das gegenteilige Problem, nämlich viel zu viel Kalk im Trinkwasser.

Geschmacklose Stoffe

Was den Geschmack von deinem Kaffee nicht verändert sind diverse Schadstoffe, die sonst noch in deinem Trinkwasser sein können. Schwermetalle, Medikamente Rückstände und Mikroplastik haben keinen Eigengeschmack, viele schaden aber deinem Körper.

Wenn dein Kaffee bitter schmeckt, solltest du dir zuerst Wasser-Teststreifen besorgen. Wir senden sie dir gerne gratis zu – einfach das Kontaktformular ausfüllen, absenden und fertig!

Vorzeigestadt Klosterneuburg setzt auf Naturfilter gegen Kalk

Klosterneuburg setzt auf Naturfilteranlage - Wasser-Tester.at

Du kennst sicher lästige weiße Flecken auf dem Wasserhahn. Magnesium, Kalzium und andere Mineralien werden aus dem Kalkstein in unser Grundwasser gespült und landen dann in unserem Trinkwasser, auf Armaturen, Heizstäben usw. Klosterneuburg sagt dem Kalk jetzt den Kampf an – mit einer Naturfilteranlage.

Zu viel Kalk schadet deinen Haushaltsgeräten. Der Stromverbrauch steigt und die Geräte werden schneller kaputt. Außerdem brauchst du mehr Wasch- und Putzmittel. Für unser Grundwasser sind diese Zusätze im Abwasser, milde ausgedrückt, auch nicht optimal.

Naturfilteranlage reduziert Kalk umweltfreundlich

Die Stadt Klosterneuburg möchte daran jetzt etwas ändern. Mit einer Naturfilteranlage soll der Kalkgehalt reduziert werden. Das Wasser wird durch Membrantechnologie enthärtet, also ganz ohne chemische Hilfsmittel. Als Vorbild gilt Brunnfeld Wienerherberg, wo es schon seit 2019 funktioniert: Die Wasserhärte wurde in vier Monaten deutlich gesenkt.

Denn damit steigt nicht nur die Lebensqualität, es schont auch unsere Umwelt. Du brauchst weniger Waschmittel und auf Kalkschutz kannst du komplett verzichten. Deine Geräte bleiben dir länger erhalten, den Entkalker kannst du im Supermarktregal lassen. Dadurch produzierst du weniger Müll. Dein Installateur ist der einzige, der nicht davon profitiert. Denn er hat in Zukunft seltener bei dir zu tun.

Reicht eine Naturfilteranlage wirklich aus?

Wenn es um Kalk geht, dann ja. Aber wie sieht es mit dem Rest aus? Gibt es da nur Mineralien oder finden wir deutlich mehr schädliche Bestandteile? Brauchen wir vielleicht schon einen Beipackzettel?

Unser Wasser wird regelmäßig kontrolliert. Die Grenze der Stoffe, die enthalten sein dürfen, werden aber immer wieder erhöht. Und für viele Schadstoffe gibt es bis heute keine Grenzwerte. Schwer- und Leichtmetalle, Mikroplastik, Nitrate, Medikamentenrückstände und Hormone sind einige der Schadstoffe, die unser Wasser heute enthält. Ist das noch dann immer noch gesund?

Du wirst dich vermutlich gerade fragen, was alles in deinem Trinkwasser zu finden ist. Bei uns bekommst du kostenlose Wasser-Teststreifen per Post zugeschickt. Einfach hier anfordern, fertig!